09.05.26
Preisträgerkonzert Elise Meyer Stiftung
Samstag, 9. Mai 2026, 18 Uhr
Sergi Pacheco Portalés – Klavier
Xavier Ricarte – Klavier
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Konzertdauer: ca. 40 min │Pause │ca. 40 min
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Sergi Pacheco Portalés:
Robert Schumann (1810–1856)
Davidsbündlertänze op. 6
1. Lebhaft
2. Innig
3. Etwas hahnbüchen
4. Ungeduldig
5. Einfach
6. Sehr rasch und in sich hinein
7. Nicht schnell. Mit äußerst starker Empfindung
8. Frisch
9. Lebhaft
10. Balladenmäßig. Sehr rasch
11. Einfach
12. Mit Humor
13. Wild und lustig
14. Zart und singend
15. Frisch
16. Mit gutem Humor
17. Wie aus der Ferne
18. Nicht schnell
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PAUSE
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Xavier Ricarte:
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviersonate e-Moll op. 90
I. Mit Lebhaftigkeit und durchaus mit Empfindung und Ausdruck
II. Nicht zu geschwind und sehr singbar vorgetragen
Fréderic Chopin (1811–1849)
Fantasie f-Moll op. 49
Alberto Ginastera (1916–1963)
Danzas Argentinas op. 2
1. Danza del viejo boyero
2. Danza de la moza donosa
3. Danza del gaucho matrero
Sergi Pacheco Portalés & Xavier Ricarte:
Johannes Brahms (1833–1897)
Ungarische Tänze Nr. 4 und 5
für Klavier zu vier Händen
Mit freundlicher Unterstützung der Elise Meyer Stiftung
und der Dr. Rudolf und Renate Seidel Stiftung
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Doppelgesichtig – so präsentiert sich Robert Schumann in seinem Zyklus der Davidsbündlertänze op. 6 von 1837, und das auf zwei Ebenen: Zum einen, weil er in der Erstausgabe den meisten der 18, in zwei Hefte zu je 9 gegliederten Charakterstücken mit den Kürzeln „F.“ und „E.“ eines seiner konträr angelegten poetischen Alter egos als Urheber zuordnet – Florestan und Eusebius. Zum anderen, weil der Zyklus in seinem Titel zwar den Davidsbund zum Thema hat, aus deren Sphäre die Pseudonyme stammen, gleichzeitig aber auch seine Beziehung zu Clara Wieck widerspiegelt, die zu dieser Zeit in eine heimliche, von Claras Vater Friedrich Wieck abgelehnte Verlobung mündete.
Inspiriert von E.T.A. Hoffmann und Jean Paul hatte Schumann die Davidsbündler als eine halb fiktive, halb reale Gemeinschaft Gleichgesinnter ins Leben gerufen, die mit der Neuen Zeitschrift für Musik (NZfM) als Sprachrohr gegen musikalisch „Philisterhaftes“ zu Felde ziehen und „eine neue poetische Zeit“ im Musikleben herbeiführen sollte. Schumann selbst firmierte dabei – auch in der NZfM – mal als der „brausende, übermüthige Sturmläufer“ Florestan, mal als Eusebius, „der sanfte Jüngling, der sich stets bescheiden im Hintergund hält“ und konnte dadurch entsprechend seiner „Doppelnatur“ seine Kritiken aus unterschiedlichen Blickwinkeln schreiben.
Hinter dem unregelmäßigen Wechsel zwischen rascheren,
tatsächlich tänzerischen Nummern und lyrischeren, nurmehr inwendig sich
wiegenden Nummern des Opus 6 sind die entgegengesetzten Charaktere
Florestan und Eusebius unschwer zu erkennen. Diese zeigen sich auch in
äußerst sprechenden – deutschen, nicht italienischen –
Vortragsbezeichnungen wie „Innig“ (Nr. 2), „Etwas hahnbüchen“ (Nr. 3),
„Nicht schnell – mit äußerst starker Empfindung“ (Nr. 7), „Mit Humor“
(Nr. 12) oder „Zart und singend“ (Nr. 14). Einige Tänze tragen aber,
gleichsam als „Gemeinschaftsproduktionen“, auch beide Kürzel, so Nr. 1
(„Lebhaft“), Nr. 13 („Wild und lustig“), Nr. 15 („Frisch“) und Nr. 17
(„Wie aus der Ferne“). Die Nummern, die das erste bzw. das zweite Heft
abschließen, haben in der Erstausgabe sogar längere poetische Titel, die
den Zyklus als ein Gespräch zwischen Florestan und Eusebius erscheinen
lassen: „Hierauf schloss Florestan und es zuckte ihm schmerzlich um die
Lippen.“ (Nr. 9), „Ganz zum Überfluss meinte Eusebius noch Folgendes;
dabei sprach aber viel Seligkeit aus seinen Augen.“ (Nr. 18) Ebenso
deutlich ist aber eine motivische Verbindung, die auf den privaten
Hintergrund des Zyklus verweist. Denn das Eröffnungsmotto des ersten
Tanzes – ein punktierter Sprung aufwärts mit anschließendem
Halbtonschritt abwärts – ist ein auch im Notentext als solches
markiertes Zitat aus einer Komposition Clara Wiecks: der Beginn der
Mazurka G-Dur, der fünften Nummer aus ihren Soirées musicales op. 6 von
1836. Als mehr oder weniger verstecktes Signet ihrer innerlich
gefestigten, aber von außen infrage gestellten Beziehung scheint das
Motiv immer wieder auf und wird zur Keimzelle vieler Tänze, etwa in den
Nummern 3, 4, 7 oder 18. So durchziehen diese Tänze, die Schumann in
einem Brief als „Todtentänze, Veitstänze, Grazien- und Koboldstänze“
bezeichnete, „viele Hochzeitsgedanken“ – auch sie doppelgesichtig, wie
der vorangestellte „Alte Spruch“ andeutet:
„In all’ und jeder Zeit
Verknüpft sich Lust und Leid:
Bleibt fromm in Lust und seyd
Dem Leid mit Muth bereit.“
Ludwig
van Beethovens Klaviersonate e-Moll op. 90 von 1814 gilt als ein
Übergangswerk hin zu den fünf „späten“ Sonaten ab op. 101. Dass sie
nicht zu dieser Ehrfurcht gebietenden Gruppe gezählt wird, liegt wohl
weniger an ihrer kompositorischen Substanz als an ihrer ungewöhnlichen,
auf zwei Sätze komprimierten Form. Komprimiert ist schon der erste Satz,
der in der Vorstellung des 24-taktigen Hauptgedankens zu Beginn schon
den kompletten Ausdrucksgehalt in sich zu tragen scheint. Nicht umsonst
endet der ganze Satz genau so wie diese in sich geschlossene
Themenvorstellung. Entsprechend kreist auch die Exposition eher um
dieses Material, als dass der Eindruck einer zielgerichteten Entwicklung
entstünde. Vor der Rückführung in die Reprise scheint der Satz gar
vollständig auf der Stelle zu treten. Nicht nur hier weist Beethovens
musikalische Zeitgestaltung auf die eines Franz Schubert voraus, auch
der zweite Satz atmet mit seinem wunderbar ausgesungenen, rondoartig
wiederkehrenden Hauptthema trotz kontrastierender Episoden etwas
zutiefst Romantisches, wozu auch der lapidar im pianissimo auslaufende
Schluss passt.
Frédéric Chopins f-Moll-Fantasie op. 49 von 1841
ist eines seiner längsten einsätzigen Werke. Ihr Formverlauf folgt dabei
einer ganz eigenen Dramaturgie wechselnder Ausdruckscharaktere, deren
Beschreibung eher verwirrt, deren klingende Realisierung jedoch sehr
schlüssig verläuft. Breiten Raum nimmt zunächst einmal die eröffnende
Marcia ein, ein langsamer Marsch, der an entsprechende Chorszenen in der
italienischen Oper erinnert. Die Arpeggien der Überleitung erweisen
sich bald als thematisch bedeutsames Element des bewegten, zwischen
Dur-Überschwang und Moll-Verdunkelung changierenden Teils, der den
Hauptcharakter der Fantasie setzt. Ein zweites, rasch ausschreitendes
Thema bildet eine bedeutsame, später wiederkehrende Episode, den
zentralen Ruhepunkt stellt ein traumverlorenes Lento sostenuto in H-Dur
dar. Die Wiederkehr des Hauptgedankens und des nun akkordisch
gesteigerten zweiten Themas mündet nach einer kurzen Erinnerung an den
Lento-Abschnitt in einen markanten Schluss in As-Dur.
Die Danzas
argentinas op. 2 sind das erste Klavierwerk des bedeutendsten
argentinischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, Alberto Ginastera.
1937, und damit vor seinem Studium bei Aaron Coplan in den USA
geschrieben, atmet es noch einiges vom national-folkloristischen Stil,
den er während seiner Ausbildung in Buenos Aires adaptiert hatte.
Gleichzeitig bildete er hier aber schon jenen charakteristisch
perkussiven, mit obsessiv wiederholten Rhythmuspatterns spielenden
Klavierstil aus, für den er berühmt wurde. Die eröffnende „Danza del
viejo boyero“ ist somit agiler als man es einem „alten Hirten“ zutrauen
würde, und in der finalen „Danza del gaucho matrero“ tanzt ein
Gaucho-Schurke wie besessen, wobei das tokkatahafte Festbeißen in
bestimmten Harmonien die Improvisationen eines Keith Jarrett
vorwegzunehmen scheint. Dazwischen eines der berühmtesten Stücke
Ginasteras: Die verträumte „Danza de la moza donosa“ macht der
„anmutigen jungen Dame“ alle Ehre, die über die synkopisch immer wieder
abbremsende 6/8-Begleitung förmlich hinwegschweben darf.
Johannes
Brahms fühlte sich zeit seines Lebens zu Volksmusik hingezogen, wobei
sein Blick sich auch über die Landesgrenzen, insbesondere nach Ungarn
richtete. Im Jahr 1850 hatte er den ungarischen Geiger Eduard Reményi
und über das Zusammenspiel mit ihm Tänze wie etwa den Czárdás
kennengelernt. So begann er entsprechende Melodien zu sammeln und sie für Klavier zu
vier Händen, also vor allem für das häusliche Musizieren zu bearbeiten; eine
erste, äußerst erfolgreiche Sammlung von Ungarischen Tänzen erschien
dann 1869. Zu den berühmtesten daraus (vor allem auch in
Orchesterfassungen) zählen die heute zu hörenden Nummern 5 und 6, in
denen die rhythmischen Wechsel zwischen elegisch gebremst und feurig
vorwärtsdrängend besonders prägnant ausgeformt erscheinen.
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Sergi Pacheco Portalés
Sergi Pacheco Portalés (Algemesí, València, 1996) absolvierte sein Bachelorstudium an der Faculteit Muziek der Hogeschool voor de Kunsten in Utrecht (Niederlande) in der Klasse von Professor Sebastian Colombo. Anschließend setzte er seine Ausbildung im Masterstudiengang Performance an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Professor Stepan Simonian fort. Seit Oktober 2022 studiert er im Konzertexamen-Studiengang bei Professor Simonian an derselben Hochschule.
Er erhielt künstlerische Impulse in Meisterkursen bei international renommierten Pianistinnen und Pianisten sowie Pädagoginnen und Pädagogen wie Elisabeth Leonskaja, Bruno Gelber, Eldar Nebolsin, Márta Gulyás, Nora Doallo, Ana Mirabela Dina, Jordi Mora, Alba Ventura, Alan Weiss, Wolfgang Manz, Maciej Pikulski, Luis Rodríguez Salvá, Ana Guijaro, Ingrid Fliter, Inge Rosar, Alexander Kandelaki, Daniel Levy, Cristina Marton-Argerich, Vitaly Samoshko, Klára Würtz, Boris Petrushansky, Anna Jastrzebska-Quinn, Joaquín Soriano, Pietro de Maria, Daniel Blumenthal und vielen weiteren.
Konzertauftritte führten ihn in bedeutende Säle Europas, darunter der Palau de la Música Catalana in Barcelona, die Lviv Philharmonic in der Ukraine, Tivoli Vredenburg in Utrecht, Theatre De Leest in Waalwijk, die Sala Manuel de Falla der SGAE in Madrid, das Palau de les Arts Reina Sofía und das Ateneu Musical in València, sowie Spielstätten wie das Casal Espriu, Auditorio Cullell i Fabra, Casal del Metge und die Sala Alicia de Larrocha – Marshall Academy in Barcelona, die Sala Eutherpe in León, das Museo Pitágoras in Crotone (Italien) oder die Sala Rococó in Augsburg. Zu seinem Repertoire zählen unter anderem vollständige Zyklen wie das Wohltemperierte Klavier, Band I, sowie sämtliche Etüden op. 25 von Chopin.
Er arbeitete mit verschiedenen Orchestern und Ensembles zusammen, darunter das Nationale Orchester der Ukraine, das Brüsseler Philharmonische Orchester, Mitglieder des Symphonieorchesters Barcelona und Kataloniens (OBC), die Lviv Sinfonietta, das Novarts Ensemble und das Iberia Quartett. Dabei musizierte er unter der Leitung von Dirigenten wie Edmon Colomer, Néstor Bayona, Volodymyr Sirenko, Roberto Genova und David Navarro, sowie in enger Zusammenarbeit mit Komponisten wie Lluís Gual und Marc Migó.
Sein künstlerisches Wirken wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der vierte Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig 2022, ein Sonderpreis beim Ricard-Viñes-Wettbewerb in Lleida 2023, der erste Preis sowie der Preis für die beste Interpretation spanischer Musik beim Internationalen Carlet-Wettbewerb, der zweite Preis beim Llíria-Wettbewerb, der Kanjers in De Leest Award in Waalwijk, der erste Preis beim Wettbewerb Prinzessin Margaret von Hessen in Darmstadt sowie der dritte Preis beim Elise Meyer Wettbewerb in Hamburg.
Darüber hinaus wurde er durch Stipendien mehrerer renommierter Institutionen gefördert, darunter die AIE-Stiftung, das PICE-Programm, das Wardwell-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung sowie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).
Im Rahmen seines Engagements für zeitgenössische Musik nahm Sergi im Oktober 2018 das Concertino op. 27 des Komponisten Marc Migó mit dem Nationalorchester der Ukraine unter der Leitung von Volodymyr Sirenko auf. Die Aufnahme wurde von Oleksandr Hornostai produziert und unter dem Titel "Concertinos and Catalan Fantasies" beim Label Toccata Next veröffentlicht. Das Projekt wurde von der Joan Manén Association unterstützt und am 30. September 2021 im Palau de la Música Catalana vorgestellt – mit Sergi als Solisten. Darüber hinaus brachte er mehrere Präludien von Migó zur Uraufführung.
Sergi ist Gründungsmitglied des Trio Bóreas, das an der Hochschule für Musik in Hamburg entstand. Zusammen mit der Geigerin Eva Wetzel und dem Cellisten Quim Tejedor trat das Ensemble in verschiedenen Konzertsälen auf, unter anderem im Großen Saal der Laeiszhalle in Hamburg, im Atlàntida in Vic sowie im Auditori Josep Viader in Girona.
In der aktuellen Saison sind Solorezitale in
Spanien und Deutschland geplant. Außerdem wurde Sergi eingeladen,
gemeinsam mit dem Alinde Quartett – dem Portraitensemble der Kölner
Philharmonie – aufzutreten.
Xavier Ricarte
Xavier Ricarte begann im Alter von 6 Jahren bei seiner Tante mit dem Klavierspiel und setzte es bei seinem Lehrer Carles Juliá fort. Jahre später unternahm er dank eines Juventudes Musicales-Wettbewerbs seine erste Konzerttournee durch Katalonien; später öffneten ihm Intercentros Melómano und die DKV-Stiftung ihre Türen in Spanien.
Aufgrund seiner Qualifikationen verlieh ihm die Ferrer-Salat-Stiftung die prestigeträchtigen Stipendien für junge Talente und zweimal hintereinander das Exzellenz-Stipendium, was ihm ermöglichte, sein gesamtes Studium am Conservatori del Liceu unter der Leitung von Prof. Stanislav Pochekin und Prof. Alba Ventura zu studieren.
In diesen prägenden Jahren erhielt er den 1. Preis bei der 1. Ausgabe des BBVA-Wettbewerbs für individuelle Talente, den Sonderpreis des Intercentros Melómano, den Pianissimo-Preis und den 1. Preis beim Isaac-Albéniz-Wettbewerb; später begann er auch, an internationalen Wettbewerben in Spanien teilzunehmen, wie dem Internationalen Wettbewerb Maria Canals, mit dem er zu einer Konzerttournee im Rahmen des Zyklus OFF Maria Canals eingeladen wurde. Gerade wurde er mit dem 2. Preis des Internationalen Elise Meyer Wettbewerbs prämiert.
Nach diesen Auszeichnungen und Anerkennungen erhielt er die Möglichkeit, als Solist mit Orchestern wie dem Jeune Orchestre de Paris auf einer Konzerttournee zu spielen, die von der BBVA, der Ehemaligenkatalanischen Sparkasse und JM France finanziert wurde und ihm internationale Anerkennung einbrachte. Er hat auch als Solist mit Orchestern wie dem Liceu Conservatory Orchestra, dem Youth Symphonic Arts Orchestra und dem Artistic Circle Orchestra konzertiert.
Die Kritiken beschreiben den Pianisten als einen jungen Mann mit Sensibilität, Energie und musikalischer Intensität. Und sie bermerken die Überraschung und den Enthusiasmus des Publikums bei den Improvisationen, die bei jedem Konzert aufgeführt werden. Neben seiner Ausbildung als Pianist hat er an Meisterkursen bei Meistern wie Akiko Ebi, Jean Bernard Pommier, Galina Eguizarova, Ewa Kupiec, Dmitry Ablogin, Dmitri Alexeev, András Schiff, Mihkail Voskresensky und anderen teilgenommen. Außerdem erhält er Ratschläge von Prof. Vladimir Viardo.
Er nahm unter anderem am Internationalen Festival Francesc Viñas, am Tres Cantos Festival in Madrid, am Pianissimo Festival, am AIE-Zyklus, am Isaac Albéniz Festival, am Pyrenäen Festival, am AndorraMusic Festival, am Talento Summer Music Festival in Brescia, an der Euro Arts Academy in Szczecin und am Mendelssohn Festival in Hamburg teil. Außerdem hat er die Pianistin Alicia de Larrocha anlässlich ihres hundertsten Geburtstags sowie andere Komponistinnen wie Carlota Garriga oder Narcisa Freixa bei der Feminale in Hamburg gewürdigt.
Ricarte gibt regelmäßig Konzerte in Spanien und Deutschland, arbeitet aber auch mit jungen Musikern in Katalonien, um die Zukunft junger Pianisten in Spanien zu stärken, zu fördern und zu entwickeln. Darüber hinaus gibt er in den Sommermonaten Klavier- und Improvisationskurse für Juventudes Musicales und widmet sich seiner pädagogischen Arbeit. Außerdem unterhält er eine Kammermusikgruppe, das Fließen Duo, mit der Saxophonistin Maria Torres und ein Quintett mit Musikern der ASJ Hamburg.
Bisher war er Klavierlehrer an der Granados-Marshall-Akademie und ist derzeit Dozent an der Jungen Musikakademie in Hamburg. Außerdem unterrichtet er Klavier im Rahmen des Studienprogramms der Hobbypianisten in Hamburg. Xavier Ricarte studiert derzeit im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Hubert Rutkowski.